Depersonalisation Burnout - So erkennst du erste Anzeichen!

Mit der Bezeichnung Depersonalisation wird ein psychologischer Zustand beschrieben, der die Entfremdung einer Person von sich selbst beschreibt.
Betroffene können sich nicht mehr mit den eigenen Emotionen, dem eigenen Körper und dem sozialen Umfeld identifizieren.
Die emotionale Taubheit ist ein entscheidendes Symptom der Depersonalisationsstörung. Gefühle, Ansprüche und Hoffnungen werden verdrängt, aus Angst davor enttäuscht zu werden. Die Depersonalisation ist ein scheinbarer Schutzmechanismus des Gehirns, um negativen Emotionen und damit verbundenen Stresszuständen zu entkommen. 
Die Ursache dieser Störung kann von Panikattacken über langanhaltenden Stress bis hin zur Begleiterscheinung weiterer mentaler Erkrankungen reichen.

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Das Burnout Syndrom beschreibt einen Zustand persönlicher Erschöpfung. Eine vorangegangene Episode von anhaltendem Stress oder sogar Depressionen hat das Limit des Betroffenen überschritten, sodass dem Druck nicht mehr standgehalten werden kann.
Die Selbstüberforderung kann durch eigenes selbstkritisches Verhalten, oder die Belastung durch den Beruf oder die Konfrontation mit Mitmenschen hervorgerufen werden.

Wusstest du schon?

Das Burnout hat sich vor allem durch die Schnelllebigkeit der Arbeitswelt im 21. Jahrhundert und den Karrieredrang vieler Menschen zur Volkskrankheit entwickelt. Vorrangig sind Erwachsene im Alter von 30 bis 60 Jahren betroffen.
Dies deutet darauf hin, dass Menschen, die schon seit einigen Jahren im Berufsalltag aktiv sind, besonders anfällig für Depersonalisation durch Burnout sind. Die Belastungsgrenze wird daher vor allem durch Dauerstress überschritten.

Die Verbindung der beiden psychischen Störungen Depersonalisation und Burnout liegt darin, dass die Depersonalisation ein Symptom des Burnouts darstellt.
Wer sich in jeglicher Hinsicht überarbeitet hat, reagiert häufig weniger emotional und empathisch, da die Emotionslosigkeit der scheinbar einzige Schutz gegen die dauerhaft empfundenen negativen Gefühle ist.
Die Überforderung resultiert demnach in dem Abwehrmechanismus der emotionalen Entfremdung. Ein weiteres Anzeichen, welches mit dieser Ausprägung des Burnout Syndroms einhergeht, ist die eingeschränkte Leistungsfähigkeit.
Der generelle Zweifel am Sinn der Arbeit und an der Aussicht auf Erfolge verdeutlicht die hoffnungslose Perspektive auf den Beruf etc. Umgekehrt kann allerdings auch die Depersonalisationsstörung der Auslöser eines Burnouts sein, worauf der folgende Abschnitt näher eingeht.

Wusstest du schon?

Depersonalisation und Burnout werden in fast identischer Schreibweise auch im Englischen verwendet. "Burnout" kann dabei wörtlich mit "Ausbrennen" übersetzt werden, was üblicherweise im Kontext einer ausbrennenden Kerze genutzt wird.
Symbolisch bedeutet dies, dass kein Brennstoff, kein Antrieb mehr vorhanden ist. Ein Auffüllen der persönlichen Reserven ist daher im übertragenen Sinne notwendig, um die Arbeit wieder aufzunehmen.

Burnout wegen Depersonalisationsstörung - Was sind mögliche Gründe?

Wenn die Depersonalisationsstörung zum Grund für das Burnout wird, dann fehlt der betroffenen Person jegliche Identifikation mit ihren Aufgaben und der generellen Umwelt.
Der Stress nimmt am Arbeitsplatz sowie im Alltag die verschiedensten Formen an vom Einhalten bestimmter Abgabefristen, dem Erfüllen eines enormen Arbeitspensums bis hin zu der Erwartung trotz persönlicher Probleme eine positive Stimmung zu verbreiten.
Im Umgang mit unseren Emotionen haben wir gelernt gewisse Lasten zu tragen und Momente auszuhalten, wenn uns diese Stressfaktoren belasten.
Im Falle eines Burnouts ist es der betroffenen Person allerdings nicht mehr möglich, die Belastung auszuhalten. Es folgt daher die emotionale Resignation, um sich selbst vor den negativen Stressgefühlen beim Arbeiten oder in Alltagssituationen zu schützen. 

Depersonalisation und Burnout sind eng verknüpft, da sie sich ähnlich wie in einer Teufelsspirale gegenseitig verstärken. Wer nämlich aufgrund des belastenden Arbeitsumfeldes emotional abstumpft, verschlechtert sein Verhältnis zu Mitarbeitern und Vorgesetzen. Die Betroffenen distanzieren sich von den eigenen Gefühlen und können daraufhin auch weniger Verständnis für Andere zeigen.
Dies ist für Außenstehende ein Zeichen von mangelnder Kooperation und einer Unfähigkeit bei der Teamarbeit. Die Erfüllung der Aufgaben wird somit noch beschwerlicher und das persönliche Ansehen innerhalb des Unternehmens sinkt.
Der Beruf wird durch emotionale Taubheit noch weniger angenehm.

Wusstest du schon?

Die Diagnose vom Burnout Syndrom ist nicht eindeutig, weshalb keine konkreten Zahlen von Betroffenen genannt werden können. Ärzte fassen das Krankheitsbild unter der Abkürzung Z73 zusammen. Dies ist eine Umschreibung für "Probleme in Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung".
Zudem liegen die Diagnosen für Burnout und Depression sehr eng beieinander, was die Erstellung von aktuellen Statistiken erschwert.

Zudem mangelt es Menschen, die unter Depersonalisation leiden an der Identifikation mit sich selbst und der Umwelt. Wer sich in der Welt befremdlich fühlt, wird kaum einen Sinn in der Arbeit für diese befremdliche Umgebung finden.
Somit stehen diese Personen weniger hinter ihrer Tätigkeit und erfüllen diese aus bloßer Pflicht und ohne persönliche Motivation. Der Arbeitsalltag wird ohne Spaß an der Beschäftigung noch anstrengender, sodass das Burnout umso schneller auftreten kann.
Die Gründe für diese Distanz zur eigenen Arbeit sind vielzählig. Möglicherweise hat der Betroffene von vornherein einen wenig erfüllenden Beruf gewählt, das Arbeitspensum könnte unangemessen hoch sein oder ein negativer Zwischenfall in der Vergangenheit sorgt für Angstzustände in dem jeweiligen Umfeld.
Der Kombination von Depersonalisation und Burnout kann durch eine psychologische Verhaltenstherapie vorgebeugt werden. Dabei werden Gründe für die emotionale Entfremdung aufgearbeitet, um einen stabilen mentalen Zustand zu schaffen, der dem Arbeitsalltag besser gewachsen ist.

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Durch Depersonalisation ins Burnout geraten - Vermeide diese Fehler!

Trotz, dass Depersonalisation und Burnout eng miteinander verbunden sind, kann vermieden werden, dass eine Störung das Auftreten der jeweils anderen Beeinträchtigung hervorruft.
Zur Vorbeugung gegen die Kombination aus Depersonalisation und Burnout gelten ähnliche Empfehlungen wie zur Burnout Vorbeugung.

Wusstest du schon?

Die Diagnose von Depersonalisation und dem Burnout Syndrom erfolgt auf ähnliche Weise, da in beiden Fällen kein eindeutiges Krankheitsbild definiert ist.
Mit Hilfe von psychologisch konstruierten Fragebögen erfolgt eine Beurteilung des mentalen Zustands der Betroffenen und der Ausprägung einer möglichen psychischen Erkrankung.

Zunächst ist es entscheidend die persönlichen Belastungsgrenzen zu kennen und diese dem Vorgesetzten oder dem sonstigen sozialen Umfeld gegenüber zu kommunizieren.
Ein geregelter Alltag in Arbeit und Freizeit sorgt für geringeren Stress durch spontane Massen von Aufgaben oder Terminen.
Die Selbstdisziplin die eigenen Belastungsgrenzen nicht auszutesten ist ebenso bedeutsam.
Es ist notwendig, dass Betroffene einer Depersonalisationsstörung ihr eigenes Wohl beachten. Die Entfremdung von den eigenen Emotionen bedeutet nämlich, dass Stress nicht durch Angst, Skepsis oder Unwohlsein angekündigt werden kann, sondern häufig erst bei tatsächlicher Überlastung deutlich wird. Letztendlich sollten emotional taube Personen ihrem unmittelbaren Umfeld die psychische Erkrankung erklären.
Eine Zusammenarbeit mit Kollegen oder die Kommunikation mit Familie und Freunden kann erst dann erfolgreich stattfinden, wenn diese ein Verständnis für die Erkrankung "Depersonalisation" erlangen.
Die Störung begünstigt das Auftreten eines Burnouts zwar, doch können Betroffene mit den hier genannten Hinweisen effektiv dagegen vorbeugen.

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Wenn du mehr über Burnout im Hinblick auf die Depersonalisation erfahren möchtest, dann solltest du hier vorbei schauen.

Oft gestellte Fragen:

Kann man depersonalisation heilen? 

Heilung tritt in diesem Fall nach kurzer Zeit von alleine ein. Sind die Symptome stark ausgeprägt, leiden die Betroffenen meist lange Zeit unter Symptomen derDepersonalisation und Derealisation. Mithilfe einer Psychotherapie können sie aber lernen, die Symptome besser zu kontrollieren.  

Wie fühlt sich depersonalisation an? 

Symptome. Die Symptome der Depersonalisationsstörung (englischdepersonalisation disorder) sind vielfältig und für die Betroffenen oft schwer in Worte zu fassen. Zu den Kernsymptomen zählen: Emotionale Taubheit: Betroffene empfinden, dass sie nichts fühlen, oder dass ihre Gefühle „flach“ oder unwirklich sind.  

Ist depersonalisation eine Psychose? 

In den meisten Fällen treten Derealisation und Depersonalisation nicht als eigenständiges Phänomen, sondern im Zusammenhang mit einer (psychischen) Krankheit auf. Insofern wird meist die zugrunde liegende Krankheit behandelt, nicht die Symptome an sich.  

Was ist depersonalisation Derealisation? 

Menschen, die an Depersonalisation leiden, empfinden ihre Person oder ihren Körper als fremd, nicht mehr vertraut, unwirklich und fern. Häufig gehtDepersonalisation mit der Derealisation Hand in Hand. Bei einer Derealisationerscheint nicht die eigene Person, sondern die Umgebung fremdartig verändert.  

Was ist eine gestörte Selbstwahrnehmung? 

Bei einer Ich-Störung kann sich der Eindruck einstellen, die eigenen Gedanken würden von außen weggenommen, gelesen und benutzt oder komplett gesteuert. Die emotionale Ebene bezieht sich auf die Erlebniswelt. Betroffene empfinden zum Beispiel den eigenen Körper als fremd oder abgegrenzt vom eigenen Erleben.  

Was bedeutet es neben sich zu stehen? 

neben sich stehen - Synonyme bei OpenThesaurus. durcheinander · entgeistert · fassungslos · konfus · neben sich stehen · umnachtet · verstört · verwirrt · derangiert (geh., franz.) · neben der Rolle sein (ugs.)  

Was versteht man unter einer Ich Störung? 

Als Ich-Störungen werden Erlebensweisen bezeichnet, bei denen es zu Störungender Ich-Umwelt-Grenze im Sinne einer Störung des personalen Einheitserlebens („Ich-Erleben“) kommt. Der Begriff der Ich-Störung umfasst einen Komplex an Symptomen, welche sich phänotypisch teils deutlich voneinander unterscheiden.  

Was versteht man unter Panikattacken? 

Als Panikattacke wird das einzelne plötzliche und in der Regel nur einige Minuten anhaltende Auftreten einer körperlichen und psychischen Alarmreaktion (fight or flight) ohne objektiven äußeren Anlass bezeichnet. Oft ist den Betroffenen nicht klar, dass ihre Symptome Ausdruck einer Panikreaktion sind.  

Was versteht man unter einer Psychose? 

Psychose. ... Psychose ist ein Überbegriff für schwere psychische Störungen, bei denen die Betroffenen den Bezug zur Realität verlieren. Dabei nehmen die Patienten sich selbst und ihre Umwelt verändert wahr. Typische Anzeichen für eine Psychose sind Wahnvorstellungen und Halluzinationen.  

Was versteht man unter einer Psychose?

Psychose. ... Psychose ist ein Überbegriff für schwere psychische Störungen, bei denen die Betroffenen den Bezug zur Realität verlieren. Dabei nehmen die Patienten sich selbst und ihre Umwelt verändert wahr. Typische Anzeichen für eine Psychose sind Wahnvorstellungen und Halluzinationen.


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